Nordzimmer

Unabhängiges Magazin über Technik am Arbeitsplatz und Alltagsorganisation.

Lesen · Licht · Beleuchtung

Lesen und Arbeiten: Licht und Beleuchtung

Ein Zimmer mit zwei Fenstern nach Norden bekommt das ganze Jahr gleichmäßiges Himmelslicht und fast nie direkte Sonne. Dieser Leitfaden beschreibt, wo in einem solchen Zimmer in Bregenz Tisch, Fauteuil und fünf Lampen ihren Platz haben.

Licht-Checkliste zum Lesen öffnen Zu den sechs Themen

Tischlampe mit weißem Faltenschirm und einem tropfenförmigen Unterteil aus blauem Glas vor einem Sprossenfenster, draußen verschneite Äste
Bild: liz west auf Flickr, Lizenz CC BY 2.0, Ausschnitt. Ein anderes Fenster als im Nordzimmer.

Dieses Magazin bündelt Artikel, Listen und Beispiele zu Licht und Beleuchtung beim Lesen und Arbeiten. Jeder Abschnitt bleibt in dieser Alltagskategorie.

Drei Kapitel zum Nachschlagen

Zwei dunkle Lederfauteuils mit Hockern an einer Glasfassade mit schrägen hellen Streben, im Vordergrund eine helle Stange mit Bodenplatte

Der Leseplatz am Fenster

Wie weit der Fauteuil vom Glas entfernt steht, wohin er gedreht ist und wo die Stehlampe ihren Platz hat.

Kapitel aufschlagen
Leuchtender flacher Kegelschirm mit dunkler Borte auf einem geschwungenen Gestell aus dunklem Metall vor einer gestreiften Tapete

Schirm, Wand, Tischplatte: was Lampenlicht zurückwirft

Warum das Zimmer matt gestrichen ist und was ein Schirm aus Leinen mit dem Licht einer Lampe macht.

Kapitel aufschlagen
Zwei gepolsterte Fauteuils mit kleinem Karomuster unter einer Reihe von Innenfenstern, dazwischen eine Wandsteckdose, links ein Metallregal

Licht-Checkliste für ein Zimmer nach Norden

Zwölf Punkte für Vormittag, Nachmittag und Abend, zum Ausdrucken und Abhaken.

Kapitel aufschlagen

Das Zimmer, um das es geht

Nordzimmer ist ein Leitfaden zu einem einzigen Raum. Dieser Raum liegt in einem Altbau in Bregenz, ist 18 Quadratmeter groß und hat zwei Fenster nach Norden. Die Redaktion, zwei Leute, liest und arbeitet dort seit dem Frühjahr 2026 und hat im September aufgeschrieben, wie das Zimmer eingerichtet ist und warum.

Die Tür liegt in der Südwand, den Fenstern gegenüber. An der Ostwand steht das Bücherregal, 2,40 Meter breit, an der Westwand ein Kasten. Der Arbeitstisch steht beim ersten, dem östlichen Fenster, der Fauteuil neben dem zweiten. Zwischen beiden bleibt ein Gang von 90 Zentimetern, der von der Tür geradeaus zu den Fenstern führt.

Ein Zimmer nach Norden gilt als dunkel. Das stimmt nur zur Hälfte: Es bekommt weniger Licht als eines nach Süden, dafür aber sehr gleichmäßiges, ohne wandernde Sonnenflecken auf Tisch und Bildschirm. Der Leitfaden nimmt diese Eigenschaft als Ausgangspunkt. Er beschreibt Möbel, Flächen, Lampen und Schalter, nennt Maße und Uhrzeiten und keine Marken von Lampen oder Möbeln. Zu kaufen gibt es hier nichts.

Sechs Themen des Leitfadens

Vom Fenster bis zum Schalter: was im Zimmer steht, hängt und klebt, in der Reihenfolge, in der das Licht hereinkommt.

Fenster

Zwei Sprossenfenster, je 110 Zentimeter breit, mit einem Fensterbrett von 28 Zentimetern Tiefe. Direkte Sonne kommt nur im Sommerhalbjahr herein, früh am Morgen und am Abend, flach von der Seite. Die Rahmen sind dunkel gestrichen, die Laibungen hell.

Wände und Plafond

Wände in gebrochenem Weiß, Plafond in reinem Weiß, beides matt gestrichen. Die hellen Flächen geben das Himmelslicht tief in den Raum weiter; drei Meter hinter dem Fenster ist es trotzdem merklich dunkler als am Fensterbrett. Mit 18 Quadratmetern ist der Plafond die größte helle Fläche des Zimmers.

Arbeitstisch

140 mal 70 Zentimeter, quer zum ersten Fenster, 60 Zentimeter vom Fensterbrett entfernt. Das Fensterlicht fällt von der Seite über die Platte; der Bildschirm steht im rechten Winkel zum Glas. Die Platte ist aus dunkelgrauem Linoleum.

Leseplatz

Ein Fauteuil neben dem zweiten Fenster, schräg zum Glas gedreht. Hinter ihm steht die Stehlampe für den Abend, neben ihm ein kleiner runder Tisch für Buch und Tasse. Vom Glas bis zur Sitzfläche ist es ein Meter.

Lampen

Fünf Stück: am Plafond, auf dem Fensterbrett, hinter dem Fauteuil, am Arbeitstisch und im Regal. Jede hat ihr eigenes Leuchtmittel mit eigenen Werten für Lumen und Kelvin. Zusammen kämen sie auf 3853 Lumen, wenn alle an wären, was nie vorkommt.

Schalter und Nummern

Jede Lampe trägt eine Nummer von 1 bis 5. Dieselbe Zahl klebt an ihrem Schalter und, bei den vier Lampen mit Kabel, an ihrem Stecker. Eine Reihenfolge für den Abend sagt, welche Nummer wann angeht. Geschrieben sind die Zahlen mit Filzstift auf Gewebeband.

Eine Woche Einrichten: 7. bis 13. September 2026

Sieben Tage, an jedem Tag ein Schritt. So ist das Zimmer zu seiner heutigen Einrichtung gekommen.

  1. Montag, 7. September: Tageslicht aufschreiben Von acht bis acht steht zu jeder vollen Stunde eine Zeile im Heft: Ist am Tisch oder am Fauteuil eine Lampe an? Dazu kommt die Minute, in der die erste angeht: an diesem Tag 18:50 Uhr, eine Stunde vor Sonnenuntergang.
  2. Dienstag, 8. September: Tisch stellen Der Arbeitstisch kommt quer zum ersten Fenster, 60 Zentimeter vom Fensterbrett. Vorher stand er mit der Rückseite zur Fensterwand, und das helle Glas lag genau hinter dem Bildschirm. Das Umstellen dauert zu zweit zehn Minuten; das Kabel des Bildschirms reicht bis zur Steckdose, die jetzt 1,20 Meter entfernt liegt.
  3. Mittwoch, 9. September: Fauteuil stellen Der Leseplatz zieht ans zweite Fenster, einen Meter vom Glas, um eine Achteldrehung (45 Grad) zum Raum gedreht. So fällt das Fensterlicht seitlich auf das aufgeschlagene Buch.
  4. Donnerstag, 10. September: Lampen zählen Fünf Lampen bekommen Nummern auf hellem Gewebeband, je eine an Lampe und Schalter und, wo es einen gibt, am Stecker. Die Steckerleiste im untersten Fach des Regals hat fünf Plätze, jeder mit eigenem Schalter; drei sind mit den Lampen 2, 4 und 5 belegt. Die Stehlampe 3 hängt an der Wandsteckdose neben dem zweiten Fenster, die Lampe am Plafond hat keinen Stecker.
  5. Freitag, 11. September: Leuchtmittel ordnen Die Leuchtmittel mit 2700 Kelvin kommen in die Lampen 2, 3 und 5, das mit 4000 Kelvin in die Arbeitslampe 4, das mit 3000 Kelvin an den Plafond. Lumen und Kelvin stehen danach auf einem Zettel im Regal. Ein Leuchtmittel mit 6500 Kelvin bleibt in der Schachtel.
  6. Samstag, 12. September: Abendfenster Nach Einbruch der Dunkelheit spiegeln sich im Fensterglas alle Lampen des Zimmers. Der Vorhang aus Leinen-Voile wird zugezogen; die Spiegelung ist weg, und das Fensterbrett bleibt als Platz für die Lampe 2 frei. Am Tag lässt der geschlossene Vorhang so viel Himmelslicht durch, dass am Fensterbrett keine Lampe gebraucht wird.
  7. Sonntag, 13. September: Liste durchgehen Die Licht-Checkliste mit ihren zwölf Punkten wird einmal am Vormittag, einmal am Nachmittag und einmal am Abend durchgegangen. Zehn Punkte sind erfüllt, zwei bleiben offen und kommen ins Heft.

Nachtrag vom 27. September 2026: Die Arbeitslampe klemmt jetzt links, der Tretschalter liegt vor dem Fauteuil; damit sind auch diese zwei Punkte abgehakt.

Flächen und Stoffe im Zimmer

Sieben Flächen und Stoffe, auf die das Licht trifft, sobald es durchs Fenster oder aus einer Lampe kommt.

Wandfarbe
Dispersionsfarbe in gebrochenem Weiß, matt. Matte Farbe streut das Licht nach allen Seiten; in glänzender würden sich die Fenster als helle Rechtecke abzeichnen.
Plafond
Reines Weiß, matt, 3,10 Meter über dem Boden. Die Lampe 1 mit ihrer Schale aus Opalglas hängt 40 Zentimeter darunter.
Vorhang
Leinen-Voile, ungefüttert, in jeder Laibung an einer eigenen Stange dicht vor dem Glas. Er lässt am Tag Himmelslicht durch, nimmt am Abend die Spiegelung aus dem Glas und lässt das Fensterbrett frei.
Tischplatte
Linoleum in dunklem Grau auf Birkensperrholz. Die Oberfläche ist matt; weder das Fenster noch die Arbeitslampe zeichnen sich darauf ab.
Lampenschirme
Faltenschirm aus Baumwolle auf dem Fensterbrett, Kegelschirm aus Leinen an der Stehlampe, Blechschirm an der Arbeitslampe. Stoff lässt Licht durch und leuchtet selbst; Blech lenkt alles nach unten.
Boden
Fischgrätparkett aus Eiche, geölt. Der mittelbraune Boden wirft wenig Licht zurück, deshalb liegt vor dem Fauteuil ein heller Teppich aus Wolle.
Bezug des Fauteuils
Wollstoff in hellem Grau. Ein dunkler Bezug stünde im Licht von Norden als schwarze Fläche im Raum; der helle gibt dem Buch von unten etwas Licht zurück.

Fünf Lampen, fünf Nummern

Das Zimmer hat ein einfaches System, das ohne Technik auskommt: Zahlen. Was leuchtet, ist durchgezählt, und die Zahl einer Lampe steht auch dort, wo sie geschaltet und wo sie eingesteckt wird. Wer am Abend ins Zimmer kommt, muss keinen Schalter ausprobieren.

  • 1 Plafond. Schale aus Opalglas, 1521 Lumen, 3000 Kelvin. Der Schalter liegt neben der Tür.
  • 2 Fensterbrett am ersten Fenster. Tischlampe mit Faltenschirm, 470 Lumen, 2700 Kelvin, mit Schnurschalter.
  • 3 Fauteuil. Stehlampe mit Kegelschirm aus Leinen, 806 Lumen, 2700 Kelvin, mit Tretschalter am Boden.
  • 4 Arbeitstisch. Lampe mit Blechschirm und Klemme, 806 Lumen, 4000 Kelvin. Der Schalter liegt am Schirm.
  • 5 Regal. Kleine Lampe im dritten Fach, 250 Lumen, 2700 Kelvin, geschaltet an der Steckerleiste.

Dazu gehört eine Reihenfolge für den Abend. Zuerst geht die 4 an, wenn am Tisch gearbeitet wird, oder die 3, wenn gelesen wird. Sobald es draußen dunkel ist, kommen die 2 und die 5 dazu; sie hellen Fensterwand und Regalwand auf, damit der beleuchtete Platz nicht die einzige helle Stelle im Zimmer ist. Die 1 bleibt für das Aufräumen und für Besuch.

Wie der Leitfaden entsteht

Gemessen wird mit dem Meterstab, Uhrzeiten kommen von der Wanduhr über der Tür, Lumen und Kelvin von den Schachteln der Leuchtmittel. Was die Redaktion nicht selbst gemessen hat, steht als Angabe von der Verpackung da. Zeiten für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind für Bregenz berechnet und können um einige Minuten von einem Kalender abweichen.

Die Fotos im Leitfaden stammen von Fotografinnen und Fotografen auf Flickr und zeigen andere Räume; das Bregenzer Zimmer selbst ist nicht abgebildet. Jedes Kapitel trägt ein Datum. Ändert sich im Zimmer etwas, wird das Kapitel nicht stillschweigend umgeschrieben, sondern bekommt einen Zusatz mit neuem Datum.

Fragen zum Zimmer

Kommt in ein Zimmer nach Norden je direkte Sonne?
Ja, aber nur zwischen Ende März und Ende September. In dieser Zeit geht die Sonne nördlich von Osten auf und nördlich von Westen unter. Um den 21. Juni steht sie in Bregenz rechnerisch bis gegen neun Uhr früh und wieder ab etwa dreiviertel sechs am Abend so, dass sie eine Nordwand flach streift. Ob sie tatsächlich hereinkommt, hängt von den Häusern gegenüber ab; im Zimmer reicht es im Juni für einen schmalen Streifen auf dem Fensterbrett.
Wann geht im Winter die erste Lampe an?
Rechnerisch Mitte Dezember gegen halb vier: Die Sonne geht in Bregenz dann um halb fünf unter, und im September ging die erste Lampe an klaren Tagen rund eine Stunde vor Sonnenuntergang an, an trüben entsprechend früher. Nach derselben Rechnung wird es Mitte Juni nach acht Uhr abends.
Warum steht der Tisch quer zum Fenster?
Damit das Fenster weder hinter dem Bildschirm noch hinter dem Sessel liegt. Steht der Tisch quer, kommt das Licht von der Seite, die Fensterfläche spiegelt sich nicht im Bildschirm, und hinter dem Monitor ist eine Wand und kein helles Glas.
Wozu ein Vorhang, wenn die Sonne kaum hereinkommt?
Für den Abend. Sobald es draußen dunkel ist, wird das Fensterglas zum Spiegel und wiederholt jede Lampe im Zimmer. Das ist eine Eigenschaft des Glases, nicht der Lampen. Ein dünner Vorhang davor genügt, um die Spiegelung zu nehmen.
Warum sind die Wände nicht reinweiß wie der Plafond?
Ein Zimmer nach Norden hat kühles Himmelslicht; das leicht gelbliche Weiß der Wände nimmt ihm das Graue, ohne den Raum dunkler zu machen. Der Plafond ist reinweiß, weil er die größte helle Fläche des Zimmers ist.
Wie weit steht der Fauteuil vom Fenster?
Einen Meter, gemessen vom Glas bis zur vorderen, fensternahen Ecke der Sitzfläche. Näher am Glas fällt tagsüber mehr Licht auf das Buch, aber die Stehlampe hat dahinter keinen Platz mehr; weiter im Raum wird an trüben Tagen schon am frühen Nachmittag die Lampe 3 gebraucht.
Wie viel Licht kommt drei Meter hinter dem Fenster an?
Ohne Messgerät lässt sich nur vergleichen: Ein Blatt Papier ist am Fensterbrett deutlich heller als im Regal an der Ostwand. Deshalb stehen Tisch und Fauteuil in der Zimmerhälfte an den Fenstern, und das Regal hat mit der Lampe 5 sein eigenes Licht.
Was bedeuten die Nummern an den Schaltern?
Sie sagen, welche Lampe an welchem Schalter hängt, und kleben auch am Stecker, damit an der Steckerleiste nichts verwechselt wird. Welche Zahl zu welchem Platz gehört, steht in der Liste der fünf Lampen weiter oben.

Briefe ins Nordzimmer

Beschreibungen anderer Zimmer nach Norden, Berichtigungen und Fragen zu einem Kapitel können der Redaktion geschrieben werden. E-Mail und Postadresse stehen im Redaktionskontakt.

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Der Leseplatz am Fenster

Redaktion Nordzimmer · geschrieben am Mittwoch, 16. September 2026

Zwei dunkle Lederfauteuils mit Hockern an einer Glasfassade mit schrägen hellen Streben, im Vordergrund eine helle Stange mit Bodenplatte
Bild: Shannon Clark auf Flickr, Lizenz CC BY-SA 2.0, Ausschnitt. Es zeigt einen anderen Raum.

Der Leseplatz ist der zweite feste Platz im Zimmer, nach dem Arbeitstisch. Er liegt neben dem zweiten Fenster und wird vom frühen Vormittag bis zum Abend benutzt, die längste Zeit davon ohne Lampe.

Ein Meter vom Glas

Der Fauteuil steht einen Meter vom Fensterglas entfernt; gemessen wird bis zur vorderen, fensternahen Ecke der Sitzfläche. Direkt am Fenster läge mehr Licht auf dem Buch, aber der Radiator unter dem Fensterbrett wäre im Weg, und die Stehlampe hätte dahinter keinen Platz. Bei zwei Metern Abstand ist es an einem trüben Tag schon am frühen Nachmittag Zeit für die Lampe. Ein Meter war der Abstand, bei dem vom 9. bis zum 13. September, an den fünf Tagen am neuen Platz, vor fünf Uhr nachmittags nie eine Lampe an war.

Schräg zum Fenster

Der Fauteuil steht weder frontal zum Fenster noch mit der Lehne zu ihm, sondern schräg: um eine Achteldrehung, also 45 Grad, von der Fensterwand zum Raum gedreht. Die Lehne zeigt dabei schräg zur Fensterwand, die Sitzfläche in den Raum. Das Fensterlicht fällt dadurch seitlich auf die aufgeschlagenen Seiten. Frontal zum Fenster läge das Buch im Gegenlicht: Die Seiten wären dunkler als das Glas dahinter. Mit der Lehne zum Fenster fiele der Schatten der Lehne auf das Buch.

Der kleine Tisch

Neben dem Fauteuil, auf der vom Fenster abgewandten Seite, steht ein runder Tisch mit 45 Zentimetern Durchmesser. Darauf liegen das Buch, das gerade gelesen wird, ein Bleistift und ein Lesezeichen, dazu ist Platz für eine Tasse. Mehr passt nicht darauf, und das ist gewollt: Ein zweites Buch käme auf den Boden, und dann wäre es kein Leseplatz mehr, sondern ein Lager.

Die Lampe für den Abend

Hinter dem Fauteuil, 40 Zentimeter seitlich versetzt, steht die Lampe 3: eine Stehlampe mit einem flachen Kegelschirm aus Leinen. Die Unterkante des Schirms liegt 125 Zentimeter über dem Boden, das Leuchtmittel hat 806 Lumen bei 2700 Kelvin. Der Schirm ist unten offen und lässt den größten Teil des Lichts nach unten auf Buch und Tisch fallen; durch das Leinen kommt ein Rest zur Seite und hellt die Wand dahinter auf. Der Tretschalter der Lampe liegt derzeit hinter dem Fauteuil am Boden. Vom Sitz aus ist er dort nicht zu erreichen; das steht als offener Punkt im Heft.

Zusatz vom 27. September 2026: Der Tretschalter liegt jetzt rechts vor dem Fauteuil; der Punkt ist im Heft abgehakt.

Was sich mit den Monaten ändert

In der Einrichtungswoche wurde die Lampe 3 an klaren Tagen gegen sieben Uhr abends eingeschaltet, an trüben eine Stunde früher; seither liegt die Zeit jeden Tag etwa zwei Minuten früher. Für Dezember rechnet die Redaktion mit halb vier, für Juni mit einer Zeit nach acht. Der Platz selbst bleibt das ganze Jahr derselbe; nur die Uhrzeit der Lampe verschiebt sich über das Jahr.

Zur Abbildung

Die Abbildung oben zeigt nicht das Bregenzer Zimmer, sondern zwei dunkle Lederfauteuils mit ihren Hockern vor einer Glasfassade mit schrägen Streben. Auch dort stehen die Sitze nicht frontal vor dem Glas, sondern seitlich dazu; im Vordergrund steht eine helle Stange mit Bodenplatte und Kabel, die zu einer Stehlampe gehören dürfte. Anders als im Bregenzer Zimmer sind die Bezüge dort dunkel.

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Schirm, Wand, Tischplatte: was Lampenlicht zurückwirft

Redaktion Nordzimmer · geschrieben am Mittwoch, 23. September 2026

Leuchtender flacher Kegelschirm mit dunkler Borte auf einem geschwungenen Gestell aus dunklem Metall vor einer gestreiften Tapete
Bild: Dion Hinchcliffe auf Flickr, Lizenz CC BY-SA 2.0, Ausschnitt. Die Lampe gehört nicht zum Nordzimmer.

In einem Zimmer nach Norden treffen am späten Nachmittag zwei sehr verschiedene Lichter aufeinander: das bläuliche vom Himmel und das gelbliche aus den Lampen. Dieses Kapitel beschreibt, was die Flächen des Zimmers mit dem Lampenlicht machen.

Zwei Sorten Licht

Das Himmelslicht kommt durch zwei Fenster, ist über den Tag gleichmäßig und hat keinen bestimmten Ort: Es liegt überall ein wenig. Lampenlicht kommt aus einem Punkt, fällt in einem Kegel und endet an der nächsten Fläche. Was diese Fläche mit ihm macht, entscheidet darüber, wie viel davon im Raum bleibt.

Die matte Wand

Die Wände sind in gebrochenem Weiß gestrichen, matt. Eine matte Fläche streut das Licht, das auf sie fällt, gleichmäßig nach allen Seiten. An der Wand hinter der Stehlampe 3 entsteht so ein heller Fleck von etwa einem Meter Breite, der zu den Rändern hin ausläuft. Dieselbe Lampe vor einer glänzend lackierten Tür ergibt etwas anderes: einen kleinen, harten Reflex in der Form des Leuchtmittels.

Der Schirm aus Leinen

Der Kegelschirm der Lampe 3 ist aus naturfarbenem Leinen, unten 46 Zentimeter weit, oben 14. Leinen lässt einen Teil des Lichts durch. Der Schirm leuchtet deshalb selbst und ist am Abend die zweithellste Fläche im Zimmer, nach dem Kreis auf dem Buch. Sein Licht hat einen gelblichen Ton, weil das Gewebe die bläulichen Anteile zurückhält.

Der Schirm aus Blech

Die Arbeitslampe 4 hat einen Schirm aus lackiertem Blech, innen hell. Durch Blech kommt nichts. Alles Licht fällt nach unten auf die Tischplatte, und die ist aus dunkelgrauem Linoleum, das wenig zurückgibt. Am Arbeitstisch ist deshalb nur die Platte hell; die Wand dahinter bleibt dunkel, solange nicht die Lampe 2 auf dem Fensterbrett oder die Lampe 5 im Regal dazukommt.

Die Probe mit dem Blatt Papier

Wie viel eine Fläche zurückwirft, lässt sich ohne Messgerät vergleichen. Ein helles Blatt Papier steht dazu, an ein Buch gelehnt, 30 Zentimeter neben der beleuchteten Fläche, und notiert wird, ob die vom Licht abgewandte Seite des Blatts heller wird. Neben der matten Wand wird sie es deutlich, neben dem Linoleum kaum, neben dem geölten Parkett ein wenig und mit einem warmen Stich.

Die Abbildung zum zweiten Kapitel

Die Lampe auf der Abbildung oben steht vor einer gestreiften Tapete. An der Tapete ist abzulesen, was eine matte Wand mit Lampenlicht macht: Die Streifen bleiben bis an den rechten Rand des Bildes erkennbar, und der Schirm selbst ist die hellste Fläche.

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Licht-Checkliste für ein Zimmer nach Norden

Redaktion Nordzimmer · geschrieben am Mittwoch, 30. September 2026

Zwei gepolsterte Fauteuils mit kleinem Karomuster unter einer Reihe von Innenfenstern, dazwischen eine Wandsteckdose, links ein Metallregal
Bild: Bonner Springs Library auf Flickr, Lizenz CC BY 2.0, Ausschnitt. Die Fauteuils stehen nicht im Nordzimmer.

Die Liste hat zwölf Punkte und folgt dem Tag: vier für den Vormittag, vier für den Nachmittag, vier für den Abend. Am 13. September ist die Redaktion sie zum ersten Mal vollständig durchgegangen. Zehn Punkte waren erfüllt, die Punkte 6 und 11 standen offen. Seit dem 27. September sind alle zwölf abgehakt.

Vormittag

  1. Der Arbeitstisch steht quer zum Fenster. Das Fensterlicht kommt von der Seite; hinter dem Bildschirm ist Wand.
  2. Im ausgeschalteten Bildschirm zeichnet sich kein Fenster ab. Geprüft wird bei offenem Vorhang, vom Sessel am Tisch aus.
  3. Auf der Tischplatte liegt kein heller Fleck vom Fenster. Matte Platten erfüllen den Punkt von selbst; bei glänzenden entscheidet der Platz des Tisches.
  4. Der Fauteuil steht schräg zum Glas, nicht frontal davor. Im Zimmer einen Meter entfernt und um 45 Grad gedreht.

Nachmittag

  1. Die Uhrzeit der ersten Lampe ist notiert. Im Heft steht seit dem 7. September für jeden Tag eine Zeile; am 7. September war es 18:50 Uhr, am 30. September 18:05 Uhr.
  2. Die Arbeitslampe spiegelt sich nicht im dunklen Bildschirm. Das war am 13. September offen: Die Lampe 4 klemmte rechts und stand als heller Punkt in der Bildfläche. Seit sie links klemmt, ist der Punkt abgehakt.
  3. Die Lichtfarbe am Arbeitstisch liegt näher am Himmelslicht als die der übrigen Lampen. Im Zimmer sind es 4000 Kelvin an der Lampe 4, damit ein weißes Blatt Papier unter der Lampe nicht gelber ist als daneben im Fensterlicht.
  4. Jede Lampe trägt ihre Nummer. An der Lampe selbst, am Schalter und, wo es einen gibt, am Stecker.

Abend

  1. Der Vorhang ist zu, bevor die zweite Lampe angeht. Sonst wiederholt das Fensterglas das ganze Zimmer.
  2. Neben dem beleuchteten Platz ist eine zweite Fläche hell. Am Tisch die Fensterwand durch die Lampe 2, am Fauteuil die Regalwand durch die Lampe 5.
  3. Der Schalter der Leselampe liegt am Fauteuil in Reichweite. Auch dieser Punkt stand offen: Der Tretschalter der Lampe 3 lag hinter dem Fauteuil. Seit dem 27. September liegt er rechts davor.
  4. Die Lampe am Plafond bleibt aus, solange gelesen oder am Bildschirm gearbeitet wird. Sie beleuchtet alles gleich, auch die Bildfläche.

Die Fauteuils auf der Abbildung

Die zwei karierten Fauteuils auf dem Bild stehen unter einer Reihe von Innenfenstern, nebeneinander an der Wand; die Fenster liegen über ihren Lehnen. Nach dieser Liste wären dort die Punkte 4 und 11 zu prüfen: die Stellung zum Glas und die Lage des Schalters. Die Steckdose zwischen den beiden Sitzen wartet noch auf eine Lampe.

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Redaktionskontakt

Der Leitfaden wird in Bregenz geschrieben, in dem Zimmer, von dem er erzählt. Wer ein eigenes Zimmer nach Norden beschreiben, einen Fehler melden oder zu einem Kapitel etwas fragen möchte, kann eine E-Mail oder einen Brief schicken. Lichtpläne für andere Wohnungen zeichnet die Redaktion nicht, und sie nimmt keine Muster von Lampen oder Stoffen an.

E-Mail: [email protected]

Adresse: Anton-Schneider-Straße 19, 6900 Bregenz, Österreich

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Datenschutz

Nordzimmer · Stand 1. September 2026 · Anton-Schneider-Straße 19, 6900 Bregenz, Österreich

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Diese Angaben dienen dazu, die Zuschrift zu verstehen, Fehler im Leitfaden zu berichtigen und nachzufragen, wenn etwas unklar geblieben ist. Sie werden nicht ausgewertet, nicht zu Listen zusammengeführt und nicht für Aussendungen verwendet. Beschreibungen fremder Zimmer übernimmt der Leitfaden nur, wenn die Einsenderin oder der Einsender es ausdrücklich erlaubt hat, und nennt dabei weder Namen noch Ort. E-Mails liegen im Postfach bei einem Anbieter von E-Mail-Diensten, Briefe in einer Mappe. Dritte bekommen sie nicht, solange kein Gesetz die Herausgabe verlangt.

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Änderungen

Dieser Text trägt das Datum 1. September 2026 und beschreibt den Stand zu Beginn des Leitfadens. Ändert sich etwas am Umgang mit Zuschriften, am Speicher oder an den Gesetzen, wird der Text angepasst und neu datiert. Ältere Fassungen hebt die Redaktion in ihrer Mappe auf.

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Bedingungen

Nordzimmer, Bregenz · Stand 1. September 2026

Nordzimmer wird von der Redaktion Nordzimmer herausgegeben, Anton-Schneider-Straße 19, 6900 Bregenz, Österreich, E-Mail [email protected]. Die folgenden Abschnitte sagen, was mit den Inhalten erlaubt ist und wofür die Redaktion einsteht.

Nutzung

Alle Seiten stehen offen. Es gibt keine Bezahlschranke, keine Anmeldung und keine Bereiche nur für Angemeldete. Der Leitfaden darf gelesen, ausgedruckt, abgeschrieben und im eigenen Zimmer ausprobiert werden; seine Listen sind eigens dafür gedacht. Einzelne Kapitel dürfen in Kursen, Lesekreisen und Büchereien verteilt werden, wenn Nordzimmer als Herkunft daraufsteht. Ein Verweis auf eine Seite ist immer in Ordnung. Beim Ausdrucken bleiben das Hinweisfeld und die beiden Verweise am oberen Rand weg.

Nicht in Ordnung ist es, den Leitfaden als Ganzes anderswo zu veröffentlichen, ihn mit Programmen in großen Mengen abzugreifen oder die Website am Laufen zu hindern.

Zweck

Nordzimmer ist ein redaktionelles Magazin in Form eines Leitfadens. Es beschreibt Licht und Beleuchtung beim Lesen und Arbeiten am Beispiel eines Zimmers mit Fenstern nach Norden. Was dort steht, gemessen und ausprobiert wird, ist als Beispiel gemeint, nicht als Vorgabe für andere Räume. Der Leitfaden beginnt im September 2026 und wird fortgeschrieben, solange die Redaktion das Zimmer nutzt.

Die Redaktion bietet nichts zum Kauf an, zeichnet keine Lichtpläne für andere, nimmt kein Geld von Herstellern und vermittelt keine Geschäfte. Elektrische Arbeiten hinter der Steckdose kommen im Leitfaden nicht vor.

Offenlegung im Sinn des § 25 Mediengesetz: Medieninhaberin ist die Redaktion Nordzimmer in Bregenz. Die grundlegende Richtung des Mediums ist die eines unabhängigen Magazins über Technik am Arbeitsplatz, hier über Licht zum Lesen und Arbeiten.

Geistiges Eigentum

Der Text des Leitfadens, seine Listen und die Anordnung der Seiten sind urheberrechtlich geschützt; die Rechte liegen bei der Redaktion. Wer daraus zitiert, hält sich an § 42f des Urheberrechtsgesetzes und nennt die Quelle. Größere Übernahmen brauchen eine schriftliche Erlaubnis, auch per E-Mail. Wer eine Liste aus dem Leitfaden für den eigenen Gebrauch abschreibt, darf sie kürzen, ergänzen und umstellen.

Die Abbildungen sind Fotos fremder Urheberinnen und Urheber von Flickr, freigegeben unter CC BY 2.0 und CC BY-SA 2.0. Die Namen stehen im unteren Teil jeder Seite. Die Redaktion wählt Ausschnitte und verkleinert die Dateien. Für Fotos unter CC BY-SA 2.0 gilt: Auch der Ausschnitt steht unter dieser Lizenz und darf zu denselben Bedingungen weitergegeben werden. Der Titel Nordzimmer bezeichnet diesen Leitfaden; ein eingetragenes Zeichen ist er nicht.

Verantwortung

Die Redaktion schreibt auf, was sie im eigenen Zimmer vorfindet; wie sie misst und rechnet, steht auf der Startseite unter „Wie der Leitfaden entsteht“. Maße und Uhrzeiten gelten für dieses eine Zimmer mit 18 Quadratmetern und einer Raumhöhe von 3,10 Metern; für andere Räume sind sie nur ein Anhaltspunkt. Fehler lassen sich dabei nicht ausschließen. Bestätigt sich ein gemeldeter Fehler, kommt die Korrektur mit Datum an die betreffende Stelle.

Wer Lampen umstellt oder Leuchtmittel tauscht, beachtet die Angaben auf den Geräten. Gehaftet wird für vorsätzlich und grob fahrlässig verursachte Schäden; im Übrigen nur, soweit das Gesetz keine Abweichung zulässt. Fremde Websites sind im Leitfaden nirgends verknüpft.

Änderungen

Diese Bedingungen gelten ab dem 1. September 2026. Wenn die Redaktion sie ändert, erscheint das neue Datum in der Zeile unter der Überschrift. Für einen Besuch gelten die Bedingungen, die an diesem Tag hier stehen. Neue Kapitel und Korrekturen im Leitfaden zählen nicht als Änderung der Bedingungen. Abgelöste Fassungen bewahrt die Redaktion auf.

Anwendbares Recht

Es gilt österreichisches Recht, nicht aber jene seiner Regeln, die auf fremdes Recht weiterverweisen. Wer als Verbraucherin oder Verbraucher in einem anderen Staat lebt, behält die zwingenden Rechte dieses Staates. Gerichtsstand für Auseinandersetzungen unter Unternehmern ist das für Bregenz sachlich zuständige Gericht. Ein ungültiger Satz macht die übrigen Sätze nicht ungültig. Es gibt nur diese deutsche Fassung. Eine Schlichtungsstelle ist nicht vereinbart.

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Technische Einstellungen

Nordzimmer · Anton-Schneider-Straße 19, 6900 Bregenz, Österreich · [email protected] · Stand 1. September 2026

Nordzimmer speichert im Browser höchstens eine Kleinigkeit. Hier steht, welche es ist, wo sie liegt und wie sie wieder verschwindet.

Technische Einstellung

Das Hinweisfeld erscheint knapp eine Sekunde nach dem Laden. In schmalen Fenstern liegt es als Streifen quer über dem unteren Rand; ab 720 Pixeln Fensterbreite ist es ein Feld von 420 Pixeln Breite in der rechten unteren Ecke. Es enthält zwei Sätze zur Speicherung, den Verweis „Datenschutz öffnen“ und die Schaltfläche „Akzeptieren“. Unter ihm liegt Seiteninhalt. Deshalb wird die Seite, solange es offen ist, am Ende um etwas mehr als seine Höhe verlängert; was es verdeckt, lässt sich so nach oben rollen. Das Feld ist hell mit dunkler Schrift und hat in breiten Fenstern abgerundete Ecken; es gehört zur Seite und ist kein eigenes Fenster. Es erscheint auf jeder Seite des Leitfadens an derselben Stelle, und die Wartezeit davor lässt zuerst den Text erscheinen.

Nach „Akzeptieren“ verschwindet das Hinweisfeld, und der Browser merkt sich das. Ohne diese Wahl bleibt es auf jeder Seite stehen, hindert aber nicht am Lesen. Eine zweite Schaltfläche hat das Hinweisfeld nicht: Wer „Akzeptieren“ nicht wählt, bei dem wird nichts gespeichert, und eine Ablehnung könnte daran nichts ändern. Das Feld ist mit der Tabulatortaste erreichbar, nach den übrigen Verweisen der Seite, und wird beim Drucken ausgelassen, ebenso die beiden Verweise am oberen Rand.

Verwendeter Speicher

Benutzt wird der lokale Speicher, eine Ablage, die der Browser für jede Website getrennt hält. Darin legt Nordzimmer einen einzigen Eintrag an. Er heißt nordzimmer_msee_ck und hat den Wert gesetzt; Name und Wert sind zusammen 25 Zeichen lang. Die vier Buchstaben in der Mitte des Namens sind zufällig gewählt und haben keine Bedeutung. Der Wert ist ein gewöhnliches deutsches Wort und für alle gleich; aus ihm lässt sich nicht ablesen, wer bestätigt hat oder wann.

Der Eintrag läuft nicht ab, wird nicht verlängert und wird nirgendwohin gesendet. Die Website liest ihn beim Laden, um zu wissen, ob das Hinweisfeld nötig ist. Den Satz mit dem Stand schreibt sie beim Laden, bei jedem Seitenwechsel sowie nach „Akzeptieren“ und nach „Speicherung aufheben“ neu. Sonst geschieht mit dem Eintrag nichts. Alle Bilder des Leitfadens liegen bei Nordzimmer selbst; fremde Dienste, Zähler oder Schriftdateien sind nicht eingebunden. Wer es nachprüfen möchte, öffnet die Entwicklerwerkzeuge des Browsers und findet unter dem lokalen Speicher dieser Website höchstens diese eine Zeile.

Verwaltung

Der Stand wird ermittelt.

Der farbig hinterlegte Satz sagt, ob in diesem Browser ein Eintrag liegt. Die Schaltfläche darunter hebt die Speicherung auf: Der Eintrag wird entfernt, der Satz ändert sich, und das Hinweisfeld kommt zurück. Wird dann wieder „Akzeptieren“ gewählt, ist alles wie zuvor. Die Schaltfläche lässt sich beliebig oft betätigen; der Satz mit dem Stand wird danach ebenso neu geschrieben wie beim Laden und bei jedem Seitenwechsel. Zwischen Aufheben und erneutem Bestätigen muss nichts neu geladen werden.

Aufgehoben wird nur hier, in diesem Browser. Ein Telefon, ein zweiter Rechner oder ein anderer Browser auf demselben Gerät führen jeweils ihren eigenen Stand. Fenster im privaten Modus behalten den Eintrag nur, bis sie geschlossen werden. Wer die Website-Daten im Browser löscht, entfernt den Eintrag ebenfalls; Lesezeichen, der Verlauf und die Daten anderer Websites sind davon nicht betroffen. Bei abgeschalteten Skripten gibt es weder Hinweisfeld noch Eintrag; zu lesen ist dann nur die Startseite, weil alle übrigen Seiten, auch diese, ein Skript brauchen.

Änderungen

Stand dieser Seite: 1. September 2026. Es ist ihre erste Fassung. Eine zweite Einstellung ist nicht geplant. Käme eine dazu, etwa eine größere Schrift für die Kapitel, würde sie hier beschrieben, bekäme einen eigenen Hinweis und einen eigenen Eintrag. Wer zur Speicherung etwas wissen will, schreibt an [email protected] oder an Nordzimmer, Anton-Schneider-Straße 19, 6900 Bregenz, Österreich.